"Why should people go out 
and pay money to see bad films
when they can stay at home 
and see bad television for nothing?!"
(Samuel Goldwyn)
In dieser Rubrik "TV-Film" möchte ich, wie der Name bereits zu verraten mag, meine absoluten Lieblingsfilme und TV-Serien verewigen. Das Medium Fernsehen beeinflußt uns alle tagtäglich nachhaltig  - wie sehr, darüber werden sich die Leute noch in hundert mal hundert Jahren streiten! - , und auch ich bin vom Fernsehen seit frühester Jugend geprägt worden. Weil ich aber nun weder ein 80er Jahre - Revival starten möchte, noch einen billigen "Wickie, Slime und Paiper" - Abklatsch "fabrizieren" möchte, werde ich mich im nachfolgenden wirklich nur auf meine absoluten Favourites im Bereich der Kinofilme und der TV - Serien beschränken. (Meine Vorliebe für Science Fiction ist wohl ein Kapitel für sich und müßte wohl in einem separaten Teil abgehandelt werden - vielleicht in einer späteren Version meiner HP?) Auch hier ist alles sehr subjektiv, und wenn Ihr über irgendeine Wahl in dieser Liste überhaupt nicht einverstanden seid, so könnt Ihr es mir ja  per E-Mail mitteilen......!!
 
 

KINOFILME:



GATTACA (GATTACA):
Darsteller: Ethan Hawke, Uma Thurman, Alan Arkin, Jude Law, Ernest Borgnine u.a./ Drehbuch & Regie: Andrew Niccol (102 Minuten, USA 1998)

Tja, dieser Film mußte einfach am Anfang dieser Liste stehen, denn er ist mein absoluter Lieblingsfilm! Vom Regisseur der "Trueman Show" inszeniert, beinhaltet er alles, was einen guten Film ausmacht: eine gute, nachvollziehbare, berührend-schöne Story verbunden mit einem Thema, das aktueller denn je ist, die mit viel Einfühlungsvermögen und Psychologie erzählt wird, gute Darsteller, einfühlsame und nachhaltige Dialoge, einen guten und vor allem passenden (!) Soundtrack - von Michael Nyman - und jene Szenen und Momente, die einen Film für lange Zeit in den Köpfen und den Herzen der Zuschauer nachwirken läßt.
Zur Handlung: Irgendwann in der nahen Zukunft: Man lebt in einer Welt (kann man sie so noch bezeichnen?), in der man bereits wenige Sekunden nach der Geburt Datum und Todesursache bekannt sind. So ist es auch bei Vincent (Ethan Hawke - welch passender Name, bedenkt man seine Situation, die ihn zum Kämpfen geradezu zwingt!), dessen Eltern sich (leider) nicht an den örtlichen Genetiker gewandt haben und eine "natürliche" Empfängnis vorzogen. Der kleine Bruder hingegen kommt bereits in den Genuß von genetischen Nachbesserungsarbeiten. Während der kleine Bruder den Erfolg für sich gepachtet zu haben scheint, wird bei Vincent ein Herzinfarkt mit rund 30 Jahren prognostiziert. In einer Gesellschaft, in der nur der Erfolg und die Gesunden zählen, ein echtes Todesurteil, für jemanden, der davon träumt, in den Weltall zu fahren. Solche Jobs sind nur für Höchstleistern vorbehalten; alle anderen - die sogenannten "In-Valids" - fristen in dieser 2-Klassengesellschaft ein untergeordnetes Dasein, das höchstens Aufstiegschancen in einer Putzkolonne ermöglicht. Als Vincent aber eines Tages nach hunderten Fehlschlägen seinen ach so genetisch perfekten Bruder beim Wettschwimmen schlagen kann, wird ihm klar, daß er alles schaffen kann, wenn er es nur wirklich will ("Wenn man weiß, was man will, dann hat man schon den halben Weg geschafft!"). Vincent verläßt sein Elternhaus und nimmt einen Putzjob bei der Elite - Astronauten-Akademie "Gattaca" an (der Name ergibt sich übrigens aus den Grundbausteinen der DNA, nämlich Guanin, Cytosin, Anin und Tymin); der Weg zum dortigen Studium scheint ihm verschlossen, bis er auf einen sogenannten DNA-Dealer trifft, der ihm zu einer neuen Identität verhilft. Der im Ausland verunglückte Spitzensportler Eugene Morrow (Jude Law - wieder so ein sprechender Name!), der an einen Rollstuhl gefesselt, jedoch mit blendendem Genmaterial ausgestattet ist, stellt sich zur Verfügung; beide tauschen ihre Identitäten. Ausgestattet mit Eugenes Blut und Urin schafft es Vincent/Eugene tatsächlich in die Akademie und avanciert alsbald zum Spitzenstudenten, der auch tatsächlich ins All fahren darf. Da passiert ein Mord und die Untersuchungskommision findet auf der Suche nach belastendem Gen-Material ("der genetische Fingerabdruck") eine Wimper von Vincent, der somit unter Mordverdacht gerät. Die Beziehung zu Irene (Uma Thurman) kompliziert alles umso mehr.....
Das Interessante an diesem Film aber ist nicht die Klärung des Mordes (der ist nur nebensächlich und der Täter auch für den Zuschauer klar ersichtlich!), sondern die Tatsache, daß Andrew Niccol mit einem Science Fiction- Film, der völlig auf Specialeffekte verzichtet (also auch Anti-Star Trek - Fans werden diesen Film lieben!) wohl den thematisch spannendsten, interessantesten und schönsten Science Fiction - Film seit vielen, vielen Jahren gelungen ist, den es immer wieder zu sehen gilt.....!


BESSER GEHT´S NICHT (AS GOOD AS IT GETS):
Darsteller: Jack Nicholson, Helen Hunt, Greg Kinnear, Cuba Gooding Jr. u.a./ Drehbuch: Mark L. Andrus, James L. Brooks/ Regie: James L. Brooks (133 Minuten, USA 1997)

"Ihr könnt mir den Schritt shamponieren!", pöbelt er die Gäste im Café an, die es wagen, seinen Stammplatz zu besetzen. Und das ist noch das Netteste, das Melvin Udall (Jack Nicholson) - ein Kotzbrocken, wie er leibt und lebt, - für seine Mitmenschen bereithält. Der Unsympathler ist am liebsten allein oder verletzt seine Umwelt mit zynischen Beleidigungen. Kaum zu glauben, aber er ist ein erfolgreicher Verfasser von noch erfolgreicheren Liebesromanen!! Wie kann er sich bloß so gut in die weiblichen Hauptdarsteller hineinversetzen ?! auch dafür hat Melvin einen zynischen Spruch parat: "Ich stelle mir einen Mann vor und subtrahiere Verstand & Zurechnungsfähigkeit!". Melvin leidet aber auch an einer Zwangsneurose: er erträgt keine Berührungen, benützt jedes Stück Seife nur einmal und streubt sich, die Fugungen der Gehsteigpflasterungen zu betreten. Für seinen schwulen Nachbarn, den Maler Simon (Greg Kinnear), hat er nur Verachtung übrig. Als dessen Pinscher ins Treppenhaus pinkelt, befördert Melvin das Tier kurzerhand in den Müllschlucker....!! Nur eine einzige Person schafft es, mit dem Neurotiker umzugehen: Carol (Helen Hunt, die gemeinsam mit Jack Nicholson für ihre Darstellung 1998 einen Oscar erhielt), Kellnerin im Café 24, wo Melvin täglich frühstückt. Doch die aparte Alleinerzieherin hat Probleme: ihr Sohn Spencer leidet an schwerem Asthma, und eine ständige Betreuung durch den Hausarzt könnte sie sich nicht leisten. Eine Tages wird der Maler Simon überfallen und krankenhausreif geprügelt. Sein Agent (Cuba Gooding Jr.) nötigt Melvin, den Hund zu versorgen. Und siehe da: der Miesepeter findet Gefallen an dem Tier. Melvins Leben beginnt sich langsam aber doch zu verändern: dazu kommt, daß er beschließt, für die Arztkosten Carols aufzukommen. Vorerst zwar nur aus purem Eigennutz - wenn Carol sich um ihren Sohn kümmert, wer bedient dann den armen Melvin ?! - , doch schon bald wandelt sich der Zyniker Melvin zu einem liebenswerten, einfühlsamen Menschen, der schließlich sogar um die Gunst der Kellnerin Carol kämpft, die zu Beginn nicht glauben mag, daß Melvin sich nur ihretwegen bessern möchte......
Dieser Film zeichnet sich nicht nur durch die oft komische Handlung und vor allem die ständigen Sprüche Nicholsons aus, der hier zu seiner schauspielerischen Hochform gelangt, sondern vor allem durch das intelligente Drehbuch, das gekonnt mit den "menschlichen Unzulänglichkeiten" spielt, und dem Zuseher zeigen möchte, daß sich selbst das größte Ekel zu einem verständnisvollen, liebenswerten Menschen wandeln kann, sobald dieser erkannt hat, daß "Liebe" die einzig wahre Antwort auf alle Fragen und Probleme ist........ somit werden Nicholson und Hunt (die ihrem männlichen Part immer Paroli zu bieten weiß!) sozusagen DAS Liebespsaar wider Willen des Kinojahres 1997/98!!


AUSTIN POWERS 2 (THE SPY WHO SHAGGED ME):
Darsteller: Mike Myers, Heather Graham, Elizabeth Hurley, Michael York, Robert Wagner u.a. / Drehbuch: Mike Myers / Regie: Jay Roach (95 Minuten, USA 1999)

War bereits der erste Teil von Austin Powers (dt.: "Das Schärfste, was Ihre Majestät zu bieten hat") voll von herrlich verschrobenen britischem Humor - welch Wunder, bedenkt man, daß Hauptdarsteller und Drehbuchautor Mike Myers Kanadier ist! - und noch verschrobenen Charakteren, so geht der 2.Teil noch einen Schritt weiter: Auch dieses Mal muß Austin Powers (Mike Myers - bekannt aus "Wayne´s World") - offiziell berühmter Modephotograph und in Wirklichkeit Agent für den Britischen Geheimdienst - gegen seinen Erzwidersacher Dr. Evil (ebenfalls von Mike Myers gespielt, der aus dem All zurückgekehrt ist (siehe Teil 1!) antreten. Der Bösewicht ist mittels einer Zeitmaschine in die Vergangenheit gereist, um so Austin sein "Mojo" (sprich: Libido) geraubt. Und ohne dieses Mojo sieht der sonstige Frauenheld ziemlich alt und lahm aus! Nachdem sich Austin von seiner Gattin aus Teil 1 getrennt hat (Elizabeth Hurley) - sie entpuppte sich als weiblicher Roboter!), geht ihm sein Mojo umso mehr ab, weswegen er auch die Reise in die Vergangenheit wagt (nämlich ins Jahr 1967). Inzwischen hat sich Dr. Evil aber Verstärkung angelacht: der supereklige "Fat Bastard" (ein fetter Schotte, den Mike Myers gleich auch spielen darf - Respekt an die Maskenbilder!), ein kleiner Dr. Evil - Klon (bezeichnenderweise "Mini-Me" genannt), und eine Nazischergin, kurz "Frau" (auch im engl. Original) genannt. Unser Held hingegen bekommt mit Heather Graham, ihr Charakter trägt im Film den Namen Felicity Shagwell (!), eine ungemein laszive CIA-Agentin zur Verfügung gestellt, mit deren Hilfe Austin bei einem großen Showdown auf dem Mond die Pläne Dr. Evils schließlich vereiteln kann, ehe der Bösewicht sich wieder aus dem Staub machen kann (was natürlich Option für einen 3.Teil -  welcher mit Titel "Austin Powers in Goldmember" gut drei Jahre später folgen sollte - ist). Dieser Film ist ein echter Spaß und verbindet guten Slapstick (wo James Bond sein Fett abkriegt), das knallbunte Lebensgefühl der 60er (nur original mit Burt Bacharach!) und die Grundangst aller Männer vor Potenzproblemen. Um aber alle Wortwitze wirklich genießen zu können, empfiehlt es sich, die Originalfassung anzusehen (die dt. Übersetzung ist einfach zu ungenau!); und wer es nicht allzu eilig hat, wird nach dem Nachspann noch mit einer witzigen Persiflage auf den amerikanischen Talkshow-Wahnsinn belohnt.....!


INDIANA JONES - JÄGER DES VERLORENEN SCHATZES (INDIANA JONES - RIDERS OF THE LOST ARK):
Darsteller: Harrison Ford, Karen Allen, Paul Freeman, Wolf Kahler u.a./ Drehbuch: George Lucas/ Regie: Steven Spielberg (110 Minuten, USA 1980)

Zum Inhalt: Tief im Dschungel von Peru erbeutet der amerikanische Archäologie Indiana "Indy" Jones (Harrison Ford) im Jahre 1936 aus einer alten Grabstätte einen kostbaren Götzen. Viel Freude hat er aber nicht an diesem Fundstück, jagt ihm doch sein Erzrivale Belloq ihm dieses alsbald wieder ab. Mit diesem Abenteuer beginnt eine rasante Odyssee durch drei Kontinente, wobei die Bundeslade der Israeliten, in der diese dereinst die 10 Gebote aufbewahrten, Objekt der Begierde wird. Ihr Besitzer kann die Macht der Menschheit erringen. Gemeinsam mit Marion (Karen Allen), die ein Amulett besitzt, die den Weg zur Bundeslade weist, reist Indy von Nepal nach Ägypten; ihm dabei immer auf den Fersen natürlich Indys Rivale Belloq, der sich mit den Nazis zusammengetan hat, die gerade (1936, sic!!) dabei sind, ihr Reich zu errichten.....
Der Reiz dieses Filmes liegt vor allem in der darstellerischen Leistung von Harrison Ford, der rasanten Story von Produzent George Lucas (der ja bereits für den fulminanten Erfolg von Star Wars verantwortlich zeichnete) und der Regie von Steven Spielberg. Hierbei werden typische Elemente der Abenteuer-Groschenhefte der frühen 40er Jahre -  wie Archäologen, sagenhafte Schätze, böse Schurken und der Kampf beider Seiten um die besten Exponate - verarbeitet..... Für viele - dazu zähle ich mich auch - stellt dieser "Ur-Indiana Jones" den besten Teil der nunmehrigen Trilogie dar; Teil 2 konnte mich aufgrund der abstrusen und teilweise geschmacklosen Story wenig überzeugen, wohingegen Teil 3 vor allem vom Aufeinandertreffen von Indy und seinem Vater (hinreißend gespielt von Sean Connery !) lebt...... und wer einmal das wundervolle Computerspiel "Indiana Jones and the Fate Of Atlantis" (sozusagen Teil 4 der Indy-Trilogie) gespielt hat, hoffte - so wie viele Millionen anderer Fans auch - , daß recht bald ein neuer Indiana Jones-Film (und sei es "nur" mit der Story aus dem Computerspiel!!) gedreht werden wird ..... Nachdem jahrelang Gerüchte über einen Indy - Film im südamerikanischen Dschungel kursierten, ist es im Mai 2008 endlich soweit: Teil 4 erblickt das Licht der Leinwand! Man darf gespannt sein, ob sich die lange Wartezeit gelohnt hat.......


DER CLUB DER TOTEN DICHTER (DEATH POET'S SOCIETY):
Darsteller:Robin Williams, Ethan Hawke, Norman Lloyd, Lara Flinn Boyle u.a./ Drehbuch: Tom Schulman/ Regie: Peter Weir  (128 Minuten, USA 1989)

Kurz zum Inhalt: Ein seltsamer Lehrer ist dieser John Keating (Robin Williams) schon: er läßt seine Internatsschüler auf die Tische klettern, Seiten aus den verstaubten Schulbüchern reißen, und doch steckt hinter diesem (augenscheinlichen) Spaß "Methode": "Carpe Diem" stellt Keating seinen Zöglingen als Motto gegen die "Verkrustungen" des englischen Spießertums der frühen 50er Jahre entgegen, die eine pflichtvergessene Erziehung in den Köpfen und Herzen der Schüler angerichtet hat. Dieses Motto, also "Nütze den Tag", hat aber  weitreichende Folgen: bei heimlichen Höhlentreffen entdecken Keatings Schüler sowohl die Poesie, als auch ihr bisher brachgelegenes und vergessenes Gefühlsleben. Als sie dies nach außen tragen wollen, stoßen sie dabei auf den erbitterten Widerstand der Oberen im Internat und ihren Eltern, die nichts verstanden zu haben scheinen ( am wenigsten die Bedürfnisse und Wünsche ihrer eigenen Kinder und deren Drang nach Freiheit und Selbstverwirklichung).... die Katastrophe ist vorprogrammiert und führt in ein wahres Desaster....
Für mich ist dieser Film, gleich neben "Good Morning Vietnam", in thematischer und schauspielerischer Hinsicht der beste, den Robin Williams je gedreht hat; ansonsten nur für Komödiantisches zuständig, legt er hierbei eine Ernsthaftigkeit zu Tage, die wiederum nur beweist, wie Recht dieser Film, diese Geschichte von einer eingeschworenen Gruppe von Vertrauenslehrer und Schülern, die im Kampf gegen die Obrigkeit und die Autorität scheitern muß, doch tatsächlich hat..... hört denn auf Keatings Motto und lebt danach - nach bestem Wissen und Gewissen......!
 
 
 
 
 
 
 


NIX ZU VERLIEREN (NOTHING TO LOSE):
Darsteller: Tim Robbins, Martin Lawrence, Kelly Preston u.a./ Regie und Drehbuch: Steve Oedekerk (97 Minuten, USA 1997)

Zum Inhalt: Nick Beam (Tim Robbins) ist ein guter Mann, und liebt nichts so sehr wie seinen Job und seine Frau Ann (richtig bezaubernd und diesmal mit rotem Haar: Travoltas Ehefrau Kelly Preston!!). Kein Wunder also, daß er durchdreht, als ihm beides plötzlich genommen wird: eines Tages nämlich glaubt er, seine Frau beim heftigen Liebesspiel mit seinem eigenen Boss zu "ertappen". Das einzige, was Nick noch bleibt, ist sein Auto, und so rast er ins Ungewisse. Doch gleich bei der nächsten roten Ampel (Nick ist ja ein braver Bürger, der sich an die Verkehrsregeln hält!) springt ein Kleinganove mit Schnellfeuergewehr namens T. Paul (Martin Lawrence), der unentwegt vor sich hinbrabbelt, in Nicks Wagen, um mit vorgezogener Waffe dessen Auto zu klauen. Dem "Verlierer des Tages" gehen prompt die Nerven durch, und er drückt aufs Gas: dem Dieb wird schwach vor Augen - ist er gar in die Hände eines Irren geraten ?!
So beginnt die abenteuerliche Reise dieses ungleichen Gespanns. Was nun im Laufe des Filmes passiert, ist Slapstick vom Feinsten, und reicht vom Überfall auf eine Tankstelle - weswegen das Paar prompt auf der Fahndungsliste landet -, über das Zusammentreffen mit zwei "echten" Gaunern, bis zu Nicks aberwitzigem Einfall, sich "schlagkräftig" an seinem Boss wegen der begangenen Untreue zu rächen. Während all ihrer gemeinsamen Erlebnisse lernt der brave Bürger Nick, der glaubt, alles verloren zu haben schon recht bald, wie es wirklich ist, ein Verlierer so wie T- Paul - eigentlich aufgrund der widrigen Umstände ein Ganove wider Willen -  zu sein. Und so viel sei schon verraten: nachdem sich alles in Wohlgefallen aufgelöst hat, und die Bösen ihre gerechte Strafe erhalten haben, darf Nick seine geliebte Ann wieder in seine Arme nehmen, während T. Paul ein etwas besserer Mensch geworden ist.....
Nun werden wohl viele von Euch sagen: "Oh, Gott!! Schon wieder so eine Komödie mit Holzhammer-Humor!"..... hmm, das dachte ich zuerst auch, aber wenn man einmal die witzigen Einfälle und vor allem die Rasanz dieses ungleichen Paares miterlebt hat (sogenannte "Buddy-Movies", d.h. ein  ungleiches Paar, das sich zuerst nicht ausstehen kann, und unter div. widrigen Umständen zu Freunden wird, haben in den USA ja schon lange Tradition!!), kann davon gar nicht mehr genug bekommen - alleine schon die Szene mit den brennenden Schuhen ist eine Klasse für sich! - , und sieht sich den Film alsbald wieder an..... alles in allem also 97 Minuten, die einen unterhaltsamen Abend versprechen.....


DAS LETZTE EINHORN (THE LAST UNICORN):
Mit den Stimmen von: Traudel Haas, Christopher Lee, Frank Zander u.a./ Drehbuch: Peter S. Beagle (nach seinem gleichnamigen Roman)/ Regie: Arthur Rankin Jr. & Jules Bass (84 Minuten, USA/ GB/ Japan 1982)

Im Zauberwald - im Land der Phantasie - lebt ein weißes Einhorn. Es ist wunderschön und nur besonders gute oder besonders bösartige Menschen können es erkennen. Als es erfährt, daß ein geheimnisvoller roter Stier sämtliche Einhörner vertrieben hat, macht das letzte Einhorn sich auf die Suche nach seinen verschwundenen Artgenossen. Dabei muß das naive Jungtier einige Abenteuer bestehen, bevor es die anderen Einhörner aus der Gefangenschaft befreien und somit vor dem Aussterben retten kann. Hierbei begleitet wird das Fabelwesen von dem etwas tolpatschigen (Jung-)Zauberer Schmendrick, welcher erst beweisen muß, daß er zu einem wahren Magier taugt. Beide geraten schließlich in die Burg des düsteren Königs Haggard, der sämtliche Einhörner  von seinem roten Stier hat einsperren lassen. Das letzte Einhorn weiß, daß es ein großes Opfer bringen muß, um den König und dessen Stier zu besiegen: es läßt sich von Schmendrick in einen Menschen, eine Frau mit Gefühlen und Empfindungen, verwandeln, und wird prompt vom Adoptivsohn Königs Haggards umworben.... zu dritt schaffen sie es schließlich, die Mission des Letzten Einhornes zu beenden.....
Der Zeichentrickfilm - in meinen Augen wohl einer der schönsten, der je gefilmt wurde - basiert auf Peter S. Beagles beliebten Roman und wurde von Beagle auch selbst, der ebenfalls für das Drehbuch von "Der Herr der Ringe" (Ja, genau, jener Film, wo sämtliche Schauspieler später übermalt wurden....!!) verantwortlich zeichnet, für die Leinwand adaptiert. So entstand ein wundervolles (manche behaupten, es wäre "kitschtriefend" ?!) Märchen, eine Parabel über das Gute in jedem Menschen, jedem Lebewesen, das schließlich über das Böse siegen kann, obgleich man dafür oft unmenschliche Opfer bringen muß. Zeitgleich ist es - nach Metzeltin - die Geschichte zweier Initiationen: jene des Jungmagiers Schmendrick, der erst nach vielen Gefahren, Abenteuern und groben Fehlern, die er begeht (er verwandelt schließlich das Einhorn unabsichtlich in eine Frau!!), zum ernsthaften Zauberer reift; andererseits jene des Einhornes selbst, das nachdem es für einige Zeit Mensch gewesen ist - und somit am eigenen Leibe erfahren muß, was das Wort Liebe wirklich meint - , erkennt, daß ein jeder mit seinem Aussehen, seiner Persönlichkeit zufrieden sein und daraus das Beste machen sollte..... Auch die wundervolle Musik und die Songs von Jimmy Webb (interpretiert von der Band America) tragen viel zum Reiz dieses Filmes bei, und schaffen es, diesem eine weitere Dimension zu verleihen und die Story-Line zu unterstreichen (siehe auch meine Abteilung Mainstream !!).....


MEN IN BLACK (MEN IN BLACK):
Darsteller: Tommy Lee Jones, Will Smith, Linda Fiorentino, Vincent D´Onofrino u.a./ Drehbuch: Ed Solomon (nach den Comics von Lowell Cunningham)/ Regie: Barry Sonnenfeld (94 Minuten, USA 1997).

Sylvester Stallone ist (so wie Dionne Warwick, Steven Spielberg, George Lucas und Dennis Rodman) ein Alien, Elvis ist nicht tot, sondern nur auf seinen Heimatplaneten zurückgekehrt. Den Beweis, für das, was böse Zungen schon lange ahnten, liefern in diesem Film die Men in Black: Agent K (Lee Jones) ist Angestellter einer geheimen US-Behörde zur Überwachung von Außerirdischen. Denn was nur Eingeweihte wissen: seit Jahrzehnten leben sie friedlich und oft unerkannt unter den Menschen. Erdlinge, die mit ihnen in Kontakt geraten sind, erhalten per Neuralisator eine neue Erinnerung. Der quirlige J, Polizist aus New York (Will Smith) wird von K zu eben einem solchen "Man in Black" ausgebildet. Und Verstärkung tut Not, ist doch eine riesige außerirdische Kakerlake auf der Erde gelandet, in den Körper eines Farmers geschlüpft, um sich eine "Minigalaxie" unter den Nagel zu reißen. Die Aquillaner, denen die Galaxie gehört, droht die Erde innerhalb einer Stunde die Erde in die Luft zu sprengen, sollten die Agenten die Galaxie nicht aushändigen..... diese Katastrophe wollen nun die beiden Agenten - ein äußerst ungleiches Paar - mit recht unkonventionellen Methoden verhindern, und begeben sich auf die Jagd nach der Riesenküchenschabe......
Fazit: ein herrlicher Spaß mit tollen Einfällen, spielfreudigen Schauspielern und wundervoll-spacigen Effekten und Make Up, das sogar einen Oscar erhielt. Details am Rande: der Film verlegt die Handlung des Comics aus der mexikanischen Wüste ins New York der Jetztzeit & die (filmische) Erkenntnis, daß Michael Jackson ein Außerirdischer ist, erfahren nur die Zuseher der deutschen Fassung, im Original wird stattdessen Dennis Rodman genannt!!

 
 
 
 
 


AMERICAN BEAUTY (AMERICAN BEAUTY):
Darsteller:AnnetteBening, Kevin Spacey, Thora Birch, Mena Suvari u.a./ Drehbuch: Alan Ball /Regie: Sam Mendes (122 Minuten, USA 1999)

"Mein Name ist Lester Burnham. In einigen Tagen werde ich tot sein....". So beginnt  "American Beauty", und schon nach einigen Minuten, in denen man Lester (Kevin Spacey) seinen trostlosen Alltag durchschlurfen sieht, fragt man sich als Zuseher, ob es nicht besser wäre, den armen Tropf sofort von all seinen Qualen zu erlösen.... Denn Lester Burnham ist wirklich eine sehr klägliche und bemitleidenswerte Figur: ein durchaus intelligenter Mann, der aber im Laufe der Zeit in eine fast ausweglose Spießerexistenz gerutscht ist; er lebt in einem gepflegten Haus mit gepflegtem Garten, sein Job ist öde, aber lukrativ, seine Ehefrau Carolyn (Annette Bening) will endlich ihr Hausfrauendasein gegen das einer erfolgreichen Immobilienmaklerin tauschen, Lester erfüllt bloß mehr die Testnorm (auch beim Sex mit seiner Frau) und latscht so maulfaul und frustriert durch den Alltag. Doch dann geschehen zwei Dinge: er wird gefeuert, und er lernt Angela (Mena Suvari) - die 14-jährige Freundin seiner eigenen Tochter kennen, welche ab diesem Zeitpunkt zu seiner sexuellen Obsession wird, von der er in seiner plötzlich in großem Maße vorhandenen Freizeit zu träumen und phantasieren beginnt, während sich schön langsam alles dem Untergang zusteuert. Und Lester Burnham beginnt, langsam aber sicher durchzudrehen......
Mit seinem Kinodebut ist dem englischen Theaterregisseur Sam Mendes wirklich Außergewöhnliches gelungen: ein Film, dem während seiner Dreharbeiten von den Medien nur wenig Beachtung geschenkt wurde, mauserte sich zum Kassenerfolg und Abräumer der Oscarverleihung und der Golden Globe-Nominierungen des Jahres 2000; noch dazu handelt es sich bei "American Beauty" um einen kritischen Film par excellence, der den American Dream gnadenlos zu zerstören und als tödliche (im wahrsten Sinne des Wortes, stirbt doch Lester Burnham am Ende des Filmes einen gewaltsamen Tod!) Mischung aus Prüderie, Spießertum und dem ständigen Hasten nach Geld, Ruhm und Karriere (welches zwischenmenschliche Beziehungen schlußendlich unmöglich macht und mehr Träume ruiniert, denn erfüllt) zu entlarven weiß .....
Einer der besten Filme der letzten Jahre, zu dem auch die wundervolle Musik von Thomas Newmann sicherlich einiges beiträgt (siehe auch meine Musik-Section!!)......


DER SECHSTE SINN (THE SIXTH SENSE):
Darsteller: Bruce Willis, Toni Colette, Haley Joel Osmond, Olivia Williams u.a./ Drehbuch & Regie: M. Night Shyamalan (110 Minuten, USA 1999)

Der kleine Cole ist kein normales Kind im herkömmlichen Sinne, denn er wird von schrecklichen Ängsten geplagt, wirkt verstört und verwirrt. Seine Mutter (Toni Collette) ist ratlos, doch als sich der Kinderpsychologe Dr. Malcolm Crowe (Bruce Willis) - der erst vor kurzem von seinen Schußverletzungen genesen ist - sich des Knaben annimmt, scheint sich dessen Zustand und seine unerklärliche Furcht vor toten Menschen, die er all überall zu sehen glaubt, zu legen. Langsam und behutsam gewinnt Crowe das Vertrauen des Jungen und hilft ihm schließlich, mit seiner übernatürlichen Gabe, den Tod ständig vor Augen zu haben (= der sechste Sinn), umzugehen. Und erst am Ende des Filmes, wenn sich die Rahmenhandlung wieder schließt, erfährt der Zuseher im Kino, welch` schreckliches Geheimnis (bzw. Ereignis) sich wirklich hinter Coles Eingebungen verbirgt. Dieser Film lebt vor allem von der Verschwiegenheit der Zuschauer, denn weiß man erst um den wahren Grund für Coles "Fähigkeiten" und die Rolle, die Dr. Crowe in dieser Story tatsächlich spielt, ist die ganze Spannung hinüber. Und, obwohl man am Ende des Filmes etwas betrübt sein mag, sich den Film nie wieder mehr ansehen zu können, da man ja jetzt die "Lösung" weiß, so ist man doch gefangen von der Atmosphäre der ungewöhnlich einfühlsamen Story und der außergewöhnlichen Leistungen des Jungschauspielers Haley Joel Osmond, der für seine Rolle des mit dem sechsten Sinn ausgestatteten Cole den Oscar für den Besten Nebendarsteller erhielt!!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


PULP FICTION (PULP FICTION):
Darsteller: John Travolta, Samuel L. Jackson, Uma Thurman, Harvey Keitel, Amanda Plummer, Ving Rhames, Bruce Willis u.a./ Drehbuch: Quentin Tarantino & Roger Avery/ Regie: Quentin Tarantino (148 Minuten, USA 1994)

Ein Pärchen hat genug von gefährlichen Überfällen auf Tankstellen oder Schnapsläden, und begibt sich deswegen zwecks Geldbeschaffung in ein Restaurant. Schnitt. Zwei Männer - gekleidet ganz in schwarz - auf dem Weg zur Arbeit: sie reden über Football, Fast Food, Fernsehen. Einer (John Travolta), zitiert den dänischen Philosophen Hesekiel, dann müssen drei Drogendealer dran glauben. Schnitt. Ein Boxer (Bruce Willis) auf der Flucht, sein Verfolger ist ein Gangsterboß. Zusammen geraten sie beide in die Hände perverser Hinterwäldler. Schnitt. Willkommen im neuesten Filmstreich von Quentin Tarantino!! In einer Welt, wo Gewalt und Coolness an der Tagesordnung stehen, und ein Gauner schon mal Bildung zeigen darf. Tarantinos Filme sind zwar nicht unbedingt eine Kinderjause (wie Alkbottel sagen würden!!) - denkt nur an Tarantinos Debut "Reservoir Dogs" -, aber sie unterhalten ungemein. Dazu trägt auch die geschickte Musikauswahl des Regisseurs bei, die sich vor allem in den 70er Jahren (Soul, Motown) bewegt. Somit schafft Tarantino auch diesmal ein kleines Meisterwerk, das bereits heute den Titel "Kult" verdient (darf man mit diesem Wort so unbedacht umgehen ?!): "Pulp Fiction" ist ein Kunst- und Kultfilm, der Welten erschafft, die es so ganz bestimmt nicht gibt, die aber dennoch sehr real wirken. Doch dieses von Tarantino kreierte "Universum kleiner und großer Gauner und gescheiterter Existenzen" bezieht sich auf das Genre der Groschenromane (sogenannte "Pulp Fiction" eben), die vor allem in den 30er Jahren in den USA sehr beliebt waren und unverblümt die Wirklichkeit abzubilden wußten. Tarantino greift diese Tradition auf und schöpft so aus mehreren (Lebens-) Episoden verschiedenster Charakter, um sie schließlich in einem großen Showdown zusammenzuführen.....

 
 
 
 
 


TRUMAN SHOW (THE TRUEMAN SHOW):
Darsteller: Jim Carrey, Ed Harris, Natasha McElhone, Laury Linney, u.a./ Drehbuch: Andrew Niccol/ Regie: Peter Weir (103 Minuten, USA 1998)

Es ist ein wunderschöner Sommertag, die Vögel zwitschern, ein klarer Himmel, und urplötzlich ..... kracht ein Scheinwerfer auf der Erde herab. Direkt vor die Füße von Truman Burbank (Jim Carrey). Der ist verwirrt, schließlich häufen sich in letzter Zeit solche mysteriösen Vorfälle. Da war zum Beispiel die Sache mit seinem Vater, der vor Jahren ertrunken ist, und plötzlich steht er eines Tages auf der Straße vor ihm. Ehe aber der verwahrloste Mann etwas sagen kann, wird dieser von zwei dunklen Gestalten in ein  Auto gezerrt. Irgendetwas stimmt da nicht!! Auf den ersten Blick ist Trumans Leben nichts Besonderes: Er arbeitet in einer Versicherungsgesellschaft, ist mit einer fürsorglichen - nur manches Mal etwas eigenartigen - Frau verheiratet, und ist bei jedermann beliebt und gern gesehen. Trotzdem träumt Burbank immer häufiger davon, aus dieser Kleinstadtidylle abzuhauen; auf die Fidschiinseln. Truman ahnt die bittere Wahrheit (noch) nicht: man wird ihn nicht gehen lassen. Er ist der Star wider Willen einer Reality-TV-Serie, die weltweit rund um die Uhr gesendet wird; über 5000 Kameras filmen jede Sekunde seines Lebens. Sein ganzes Dasein ist eine einzige Fälschung, sämtliche Freunde, Verwandte und seine eigene Ehefrau sind bloß Schauspieler, jedes scheinbar zufällige Ereignis ein Drehbucheinfall. Denn Trueman wurde bereits als Embryo von einem millionenreichen Medienmogul (Ed Harris) für diese Zwecke adoptiert, der diesen nun durch dessen Scheinwelt wandeln läßt und geschickt im Hintergrund sämtliche Fäden zu ziehen weiß.
Daß die "absurde" Kinophantasie einer "Truman Show" (was für ein sprechender Titel!!) nicht bloß eine weitere Farce im Kino wurde, ist gleich drei Personen zu verdanken: dem Autor Andrew Niccol (der bereits für das wundervolle "Gattaca" verantwortlich zeichnete!!), der seine weitschweifende Vision einer totalen Mediengesellschaft mit großer Logik und Einfallsreichtum aufzeichnete; dem Regisseur Peter Weir ("Der Club der toten Dichter"), dem ein guter Balanceakt zwischen böser Satire/ Drama und Komödie gelingt, und schließlich Hauptdarsteller Jim Carrey, der endlich einmal beweisen kann, daß er nicht nur auf reine Blödelfilme abonniert ist.....
Alles in allem ein guter, ungewöhnlicher Film, der in meinen Augen nur ruhig etwas länger hätte ausfallen können; die Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt, wo Truman endlich hinter sein "falsches" Leben kommt und jenem, wo er es schafft, die Scheinwelt verlassen zu können, ist doch etwas zu kurz gefaßt......!!
 
 
 

Weitere absolute Lieblingsfilme von mir sind:

- "Dark Star" (von John Carpenter) (1974)
- "Schindlers Liste" ("Schindler's List") (von Steven Spielberg)
- "Mars Attacks!" (von Tim Burton) (1996)
- "Der König und der Vogel" ("Le roi et l'Oiseau") (von Paul Grimault & Jacques Prevert) (1979/1980)
- "Asterix erobert Rom" ("Les douze travaux d'Asterix") (von René Goscinny, Albert Uderzo & Pierre Tchernia) (1976)
- "Sie liebt ihn - Sie liebt ihn nicht" ("Sliding Doors") (von Peter Howitt)
- "Muttertag" (von Harald Sicheritz)
- "Freispiel" (von Harald Sicheritz)
- "Mr. Hollands Opus"
- alle Teile der Urserie der Star Wars Saga (dt.: "Krieg der Sterne") (von George Lucas)
- die meisten Filme der "Star Trek" - Reihe
- "Die wunderbare Welt der Amelie" ("Le Fabuleux Destin d'Amélie Poulain") (von Jean-Paul Jeunet) (2001)
- "Grosse, Pointe, Blanke" ("Grosse, Pointe, Blanke)
- "The Royal Tenenbaums" ("Die Royal Tenenbaums") (von Wes Anderson) (2001)
- "L.A. Without A Map" (von Mika Kaurismäki) (1998)
- "Kein Pardon" (von Hape Kerkeling) (1993)
- "Being John Malkovich" (von Spike Jonze) (1999)
- "Airheads" (von Michael Lehmann) (1994)
- "Stay Tuned" (von Peter Hyams) (1992)
- "I'm A Cyborg, But That's Okay" (von Park Chan-Wook) (2006)